Die Reaktorkatastrophe nach dem schweren Erdbeben und dem Tsunami hat in Deutschland der Antiatombewegung Auftrieb verliehen. Eine große Mehrheit der Menschen ist entsetzt, weil sich in Japan zeigt, dass das Restrisiko der Atomenergie nicht lediglich eine rechnerisch zu vernachlässigende Größe darstellt. In Japan zeigt sich vielmehr, dass von dem Betrieb von Atomkraftwerken eine reale Gefahr ausgeht, die von Menschenhand letztendlich nicht beherrschbar ist. In Recklinghausen hatte Attac, die beiden großen christlichen Kirchen, der Deutsche Gewerkschaftsbund und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zu einer Kundgebung für den Ausstieg aus der Kernenergie in die Recklinghäuser Innenstadt eingeladen. Etwa 500 Teilnehmer waren diesem Aufruf gefolgt; das ist eine Resonanz die für das politisch beschauliche Recklinghausen sehr beachtlich ist. Einhellige Forderung: Ausstieg aus der Atomindustrie jetzt.
Montag, 21. März 2011
Donnerstag, 10. März 2011
Was Integration???
Der DFB wirbt in einem Spot für mehr Toleranz und gegen Fremdenhass. Gezeigt werden Familienangehörige von Nationalspielern, die offensichtlich aus aller Herren Länder kommen. Am Schluss steht die Frage: "Was Integration?" Der DFB will damit zum Ausdruck bringen, dass die Nationalmannschaft für Toleranz steht und dass Sport Menschen unterschiedlichster Herkunft einander näher bringt. Sicher eine gute und sinnvolle Aktion. Doch manchmal holt die Realität uns bei unseren guten Vorsätzen und unserem Verständnis für die Problematik ein. Folgend dazu ein kleines Beispiel.
Aus einer Kundenanfrage (so verändert, dass auf den Autor und dessen Herkunft keine Rückschlüsse möglich sind):
"Sehr Gehrete Damen und Heren Ich bitte um anladung zu ihre böherde wegen mein antrag für füroschein dise sache emitelt RA b… aus H….Zu zait bin ich in haft aber balt meine strafe ist ende 07092018 Meine Ostische füroschein lasen umschreiben auf deutsch.Wen zi schiken mich nahweis dan kan ich bekomen 150euro für di reise nach Reklinghausen und behtsalen gebur 70euro Das ist für mich ganz wichtig nach den haft kan ich arbeit bekomen.Danke"
„Deutsche Sprachkenntnisse“ sind vorliegend ja wohl irgendwie vorhanden. Allerdings sollten diese für die erstrebte Arbeitsaufnahme nicht im Vordergrund stehen.
Um Mißverständnissen vorzubeugen: sicher gibt es nicht wenige Menschen die trotz eines Migrationshintergrundes über gute Deutsche Sprachkenntnisse verfügen. Doch dürfte die Anzahl derer mit Sprachproblemen ungleich größer sein. Wahrscheinlich ist unsere Gesellschaft auch aus diesem Grunde mit dem Thema Integration restlos überfordert.
Aus einer Kundenanfrage (so verändert, dass auf den Autor und dessen Herkunft keine Rückschlüsse möglich sind):
"Sehr Gehrete Damen und Heren Ich bitte um anladung zu ihre böherde wegen mein antrag für füroschein dise sache emitelt RA b… aus H….Zu zait bin ich in haft aber balt meine strafe ist ende 07092018 Meine Ostische füroschein lasen umschreiben auf deutsch.Wen zi schiken mich nahweis dan kan ich bekomen 150euro für di reise nach Reklinghausen und behtsalen gebur 70euro Das ist für mich ganz wichtig nach den haft kan ich arbeit bekomen.Danke"
„Deutsche Sprachkenntnisse“ sind vorliegend ja wohl irgendwie vorhanden. Allerdings sollten diese für die erstrebte Arbeitsaufnahme nicht im Vordergrund stehen.
Um Mißverständnissen vorzubeugen: sicher gibt es nicht wenige Menschen die trotz eines Migrationshintergrundes über gute Deutsche Sprachkenntnisse verfügen. Doch dürfte die Anzahl derer mit Sprachproblemen ungleich größer sein. Wahrscheinlich ist unsere Gesellschaft auch aus diesem Grunde mit dem Thema Integration restlos überfordert.
Dienstag, 8. März 2011
Rosenmontag - (fast) ohne Gnade
Nicht jeder mag sich über die Karnevalstage eine Pappnase aufsetzen. Der krasseste Karnevalstag im Ruhrgebiet, welches ja keinesfalls eine Karnevalshochburg ist, ist der Rosenmontag. Wer den Trubel nicht mag nimmt am besten Reißaus. So fahre ich Mittags mit dem Linienbus in Richtung Herne Bahnhof. Doch schon der Bus ist voller Narren. Die erkennt man an den Kostümen und an den mitgeführten Flaschen, die in aller Regel hochprozentiges enthalten. In Herne auf dem Bahnsteig führt das eine Gleis nach Dortmund, das andere in die Karnevalshochburg Düsseldorf. Drei torkelnden Jugendlichen ist das wohl nicht (mehr) ganz klar und erst in letzter Sekunde springen sie dann doch auf den Zug nach Düsseldorf
In der Dortmunder Innenstadt ist eine komische Stimmung. Zunächst einmal ungewöhnlich viel Polizei ab Hauptbahnhof, merkwürdig verkleidete Zeitgenossen und die Geschäft sind dunkel. Dafür gibt es eine Karnevalskirmes. Hellau!!!
Auf nach Essen, mit nur noch wenig Hoffnung, die spätestens dann widerlegt ist, als zwei fast nackte (oder sollte man sagen beknackte) Männer im Stringtanga durch den Bahnhof laufen. Die Essener Innenstadt ist mit geschlossenen Geschäften genauso steril wie die Dortmunder. Nichts wie nach Hause!
Recklinghausen 250 m vor dem Bahnhof: der Zug wird gestoppt wegen Personen auf den Gleisen. Ta - taaa!!! Vor dem Bahnhof stehen drei Mannschaftswagen der Polizei. Ob die Ordnungshüter immer ihren Spaß hatten?
Endlich im Bus, die Linie 213, proppenvoll. Mensch, was ist das hier fröhlich. Ganz Aolt Surk ist vertreten und schmettert Suderwicher Liedergut, gekonnt begleiter von einem Gitarrenspieler. Jetzt ist Karneval Life! Aber immerhin, das ist jetzt echt und die Leute haben ihren Spaß dabei. Und als sie ihre Endstation in Suderwich erreichen, bedenken sie auch noch den tapferen Busfahrer mit einem dreifachen "Surk Hellau,...tatütata" und wünschen ihm eine gute Weiterfahrt bis in die Antarktis.
In der Dortmunder Innenstadt ist eine komische Stimmung. Zunächst einmal ungewöhnlich viel Polizei ab Hauptbahnhof, merkwürdig verkleidete Zeitgenossen und die Geschäft sind dunkel. Dafür gibt es eine Karnevalskirmes. Hellau!!!
Auf nach Essen, mit nur noch wenig Hoffnung, die spätestens dann widerlegt ist, als zwei fast nackte (oder sollte man sagen beknackte) Männer im Stringtanga durch den Bahnhof laufen. Die Essener Innenstadt ist mit geschlossenen Geschäften genauso steril wie die Dortmunder. Nichts wie nach Hause!
Recklinghausen 250 m vor dem Bahnhof: der Zug wird gestoppt wegen Personen auf den Gleisen. Ta - taaa!!! Vor dem Bahnhof stehen drei Mannschaftswagen der Polizei. Ob die Ordnungshüter immer ihren Spaß hatten?
Endlich im Bus, die Linie 213, proppenvoll. Mensch, was ist das hier fröhlich. Ganz Aolt Surk ist vertreten und schmettert Suderwicher Liedergut, gekonnt begleiter von einem Gitarrenspieler. Jetzt ist Karneval Life! Aber immerhin, das ist jetzt echt und die Leute haben ihren Spaß dabei. Und als sie ihre Endstation in Suderwich erreichen, bedenken sie auch noch den tapferen Busfahrer mit einem dreifachen "Surk Hellau,...tatütata" und wünschen ihm eine gute Weiterfahrt bis in die Antarktis.
Samstag, 5. März 2011
Der Führerschein aus Paragay
In dieser Woche habe ich eine Email aus Paragay bekommen. Der Fragesteller, ein Deutschstämmiger aus dem Kreis Recklinghausen wollte wissen, wie es um die Gültigkeit eines paragayischen Führerscheins in Deutschland bestellt ist.
Die Fahrerlaubnis-Verordnung sagt dazu verkürzt folgendes: 6 Monate kann davon in Deutschland Gebrauch gemacht werden. Danach, wenn man bei uns einen ordentlichen Wohnsitz begründet hat, ist das gute Stück aus Südamerika allerdings wertlos. Eine Umschreibung geht nur, wenn die in Deutschland erforderlichen Prüfungen abgelegt werden. Von dem Erfordernis einer Ausbildung sieht die deutsche Fahrerlaubnisverordnung ab.
In Paragay ist das mit dem Führerschein wohl etwas einfacher als bei uns. Man geht zu den zuständigen Behörden, zahlt 15,50 Euro und bekommt die Fahrerlaubnis. Verkehrsregeln? Auto schon mal von innen gesehen? Spielt in Paragay alles keine Rolle, mit Ausnahme der Hauptstadt Asunción.Andere Länder, andere Sitten!
Da wären wir in Deutschland doch reichlich blauäugig, wenn wir so einen Lappen auch nur vorübergehend anerkennen würden, schrieb mir der freundliche Fragesteller aus Paragay zurück. Das kann man wohl so sehen. Allerdings, unterm Strich ist es so leicht dann allerdings auch nicht. Denn wer eine theoretische Fahrprüfung absolvieren will, muss Kenntnisse von dem Prüfungsstoff haben oder erwerben. Und mit der praktischen Fahrprüfung tut man sich vielleicht auch etwas leichter, wenn man vorher in Deutschland ein paar Fahrstunden genommen hat. Bleiben aber immer noch die ersten 6 Monate Übergagszeit.
Paragay:
Binnenstaat in Südamerika
Fläche: 406.752 km²
Einwohnerzahl: 6.375.830
Hauptstadt: Asunción (500.000 Einwohner)
Jahresdurchschnittstemperatur: 25,4 Grad
Kfz-Kennzeichen: PY
Die Fahrerlaubnis-Verordnung sagt dazu verkürzt folgendes: 6 Monate kann davon in Deutschland Gebrauch gemacht werden. Danach, wenn man bei uns einen ordentlichen Wohnsitz begründet hat, ist das gute Stück aus Südamerika allerdings wertlos. Eine Umschreibung geht nur, wenn die in Deutschland erforderlichen Prüfungen abgelegt werden. Von dem Erfordernis einer Ausbildung sieht die deutsche Fahrerlaubnisverordnung ab.
In Paragay ist das mit dem Führerschein wohl etwas einfacher als bei uns. Man geht zu den zuständigen Behörden, zahlt 15,50 Euro und bekommt die Fahrerlaubnis. Verkehrsregeln? Auto schon mal von innen gesehen? Spielt in Paragay alles keine Rolle, mit Ausnahme der Hauptstadt Asunción.Andere Länder, andere Sitten!
Da wären wir in Deutschland doch reichlich blauäugig, wenn wir so einen Lappen auch nur vorübergehend anerkennen würden, schrieb mir der freundliche Fragesteller aus Paragay zurück. Das kann man wohl so sehen. Allerdings, unterm Strich ist es so leicht dann allerdings auch nicht. Denn wer eine theoretische Fahrprüfung absolvieren will, muss Kenntnisse von dem Prüfungsstoff haben oder erwerben. Und mit der praktischen Fahrprüfung tut man sich vielleicht auch etwas leichter, wenn man vorher in Deutschland ein paar Fahrstunden genommen hat. Bleiben aber immer noch die ersten 6 Monate Übergagszeit.
Paragay:
Binnenstaat in Südamerika
Fläche: 406.752 km²
Einwohnerzahl: 6.375.830
Hauptstadt: Asunción (500.000 Einwohner)
Jahresdurchschnittstemperatur: 25,4 Grad
Kfz-Kennzeichen: PY
Mittwoch, 26. Januar 2011
Wenn Feuer unterm Hintern hilft!

Seit gut 14 Tagen sind Schnee und Eis in unserer Stadt verschwunden. Nicht etwa ein Erfolg des Winterdienstes, sondern eine Folge von vorfrühlingshaften Temperaturen. Glatte Bürgersteige und Straßen hatten im Dezember und Anfang Januar die Bürger auf die Palme getrieben. Die Stadt schaffte es einfach nicht für akzeptable Verhältnisse zu sorgen. Streusalz war noch wenigen Tagen verbraucht, die Räumkapazitäten reichten einfach nicht aus. Dann ein paar missverständliche Worte des Bürgermeisters - "wir brauchen keine Belehrungen" - und der Volkszorn kochte über. Eine Flut von Leserbriefen machte deutlich, dass es wohl was aufzuarbeiten galt. Die leeren Stadtkassen spielten auf einmal eine untergeordnete Rolle. Im Nu werden Streufahrzeuge mit Räumschildern ausgestattet. Landwirte werden mit in ein Räumungskonzept einbezogen. Die Lagerkapazität für Streusalz soll so erhöht werden, dass man für 30 Wintertage gerüstet ist. Der manifestierte Bürgerzorn ha für Bewegung gesorgt. Nochmals wollte der Bürgermeister sich einer solchen Situation wohl nicht ausgesetzt sehen. Da will man dann auch nicht meckern, wenn unterm Strich eine Besserung erreicht wird.
Wer glaubt, so ein radikaler Lernprozess sei die Ausnahme, der muss in diesen Tagen nur in Richtung auf die Landespolitik nach Düsseldorf schauen. Der NRW-Verfassungsgerichtshof hatte in einem Eilverfahren Bedenken gegen den Nachtragshaushalt der rot-grünen Minderheitsregierung angemeldet. Wenige Tage danach entdeckte der NRW-Finanzminister Mehreinnahmen und kündigte an, dass der Kreditbedarf in dem Nachtragshaushalt um mindestens 1,3 Milliarden Euro abgesenkt werden kann. Einen Sparstrumpf für soviel "Knete" hätte wohl jeder gerne bei sich zu Haus.
Zu guter Letzt sei angemerkt, dass nicht nur die Stadt Recklinghausen ihre liebe Mühe und Not mit den Schneemassen hatte. Das angefügte Bild aus Marl mag dies belegen: eine zwar geräumte Strasse, aber eine "zugeräumte" Bushaltestelle in Marl. Wer da in der Dunkelheit aussteigen durfte hat sicher laut geflucht!
Samstag, 22. Januar 2011
Bürgerspenden gegen Schlaglöcher?
Die finanzschwache Stadt Mönchengladbach hat für das Stopfen von Schlaglöchern ein Spendenkonto eingerichtet. Die Bürger können sich so an der Sanierung ihrer Straßen finanziell beteiligen, teilte die Kommune mit. Auf besonderen Wunsch könnten die Bürger auf der Überweisung sogar ein konkretes Schlagloch nennen. Die Zeitungsredaktion hatte die Leser nach ihrer Meinung zu dem Vorgehen gefragt.
Hier meine Stellungnahme:
Diese Aktion ist eine üble Augenwischerei. Die Bürger zahlen Steuern und Abgaben in der Erwartung, dass diese auch sinnvoll eingesetzt werden. Dass Straßen in einem ordnungsgemäßen Zustand gehalten werden gehört ganz ohne Zweifel zu den Aufgaben des Staates. Wenn die Verantwortlichen jetzt zusätzlich die Bürger „einbeziehen“ wollen, wenn auch auf „freiwilliger“ Basis, dann ist das einfach nur ein dreister Versuch von der politischen Verantwortlichkeit abzulenken. Um es gleich vorwegzunehmen: eine parteiübergreifende Unsitte. Die zu Rechtfertigung herangeführten leeren öffentlichen Haushalte sind Beleg eines allgemeinen politischen Versagens.
Hier meine Stellungnahme:
Diese Aktion ist eine üble Augenwischerei. Die Bürger zahlen Steuern und Abgaben in der Erwartung, dass diese auch sinnvoll eingesetzt werden. Dass Straßen in einem ordnungsgemäßen Zustand gehalten werden gehört ganz ohne Zweifel zu den Aufgaben des Staates. Wenn die Verantwortlichen jetzt zusätzlich die Bürger „einbeziehen“ wollen, wenn auch auf „freiwilliger“ Basis, dann ist das einfach nur ein dreister Versuch von der politischen Verantwortlichkeit abzulenken. Um es gleich vorwegzunehmen: eine parteiübergreifende Unsitte. Die zu Rechtfertigung herangeführten leeren öffentlichen Haushalte sind Beleg eines allgemeinen politischen Versagens.
Montag, 10. Januar 2011
Guten Morgen Recklinghausen!
Die Zeit macht keine Pause. Der Jahreswechsel ist längst Vergangenheit. Kaum Zeit für neue und gut durchdachte Vorsätze, geschweige Sie denn umzusetzen.
Schlagzeilen gab es in der ersten Januar Woche schon genug. Wie üblich überwiegend negativer Art. Kann man das Frühstücksei unbedenklich genießen? Eine Frage, die einem angesichts des Futtermittelskandals fast im Halse stecken bleibt. Wer weiß, was alles unentdeckt auf unseren Tischen an unappetitlichen Beilagen landet.
Der Schnee ist geschmolzen. Doch die Diskussion um die Unzulänglichkeiten des Winterdienstes hat noch zu dicken Schlagzeilen geführt, nachdem der Recklinghäuser Bürgermeister Wolfgang Pantförder die Kritiker abgekanzelt hat: "Wir brauchen keine Belehrungen." Damit hat er Zweifels ohne den "Volkszorn" entfacht. Erst die Glätte und die Unfähigkeit dieses in Recklinghausen halbwegs vernünftig in den Griff zu bekommen und dann noch schulmeisterliche Abkanzelung der Bürger. Das war für Viele zu viel und sie machten ihren Unmut in Leserbriefen zum Ausdruck.
Das nächste Recklinghäuser Dauerthema steht auch schon wieder an: die Schlaglochpisten der Stadt. Der Schnee und die Glätte sind verschwunden. Dafür sind alte und neue Schlaglöcher auf unseren Straßen sichtbar geworden. Ein nerviger Zustand.Mals sehen, wie die Stadt damit in den nächsten Wochen umgeht. Angeblich sind ja ausreichend Finanzmittel für die Flickschusterei bereit gestellt.
Gab`s denn gar nichts Positives zum Jahresanfang? Die Sonnenfinsternis am 6. Januar hat uns ein paar schöne Bilder beschert. Unerwartet erlaubte uns der Himmel für einige Augenblicke einen Blick auf die Sonnensichel.
Einen schönen (Rest-)Sonntag noch und einen guten Start in die nächste Woche!
Schlagzeilen gab es in der ersten Januar Woche schon genug. Wie üblich überwiegend negativer Art. Kann man das Frühstücksei unbedenklich genießen? Eine Frage, die einem angesichts des Futtermittelskandals fast im Halse stecken bleibt. Wer weiß, was alles unentdeckt auf unseren Tischen an unappetitlichen Beilagen landet.
Der Schnee ist geschmolzen. Doch die Diskussion um die Unzulänglichkeiten des Winterdienstes hat noch zu dicken Schlagzeilen geführt, nachdem der Recklinghäuser Bürgermeister Wolfgang Pantförder die Kritiker abgekanzelt hat: "Wir brauchen keine Belehrungen." Damit hat er Zweifels ohne den "Volkszorn" entfacht. Erst die Glätte und die Unfähigkeit dieses in Recklinghausen halbwegs vernünftig in den Griff zu bekommen und dann noch schulmeisterliche Abkanzelung der Bürger. Das war für Viele zu viel und sie machten ihren Unmut in Leserbriefen zum Ausdruck.
Das nächste Recklinghäuser Dauerthema steht auch schon wieder an: die Schlaglochpisten der Stadt. Der Schnee und die Glätte sind verschwunden. Dafür sind alte und neue Schlaglöcher auf unseren Straßen sichtbar geworden. Ein nerviger Zustand.Mals sehen, wie die Stadt damit in den nächsten Wochen umgeht. Angeblich sind ja ausreichend Finanzmittel für die Flickschusterei bereit gestellt.
Gab`s denn gar nichts Positives zum Jahresanfang? Die Sonnenfinsternis am 6. Januar hat uns ein paar schöne Bilder beschert. Unerwartet erlaubte uns der Himmel für einige Augenblicke einen Blick auf die Sonnensichel.
Einen schönen (Rest-)Sonntag noch und einen guten Start in die nächste Woche!
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